Jüngste Cyberangriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Deutschland: Eine wachsende Bedrohung

Jüngste Cyberangriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Deutschland: Eine wachsende Bedrohung In unserem jüngsten Artikel haben wir die fünf am häufigsten von Cyberkriminalität betroffenen Branchen hervorgehoben, wobei der Gesundheitssektor an erster Stelle steht. Deutschlands Gesundheitssektor ist zu einem Hauptziel für Cyberkriminelle geworden, wobei in den letzten Jahren mehrere bedeutende Cyberangriffe weitreichende Störungen verursacht haben. Da sich Gesundheitseinrichtungen zunehmend auf digitale Systeme für den Betrieb, die Patientenversorgung und das Datenmanagement verlassen, werden sie anfälliger für Cyberbedrohungen wie Ransomware-Angriffe, Datenlecks und Systemstörungen. Der folgende Artikel beleuchtet einige der bedeutendsten jüngsten Angriffe im deutschen Gesundheitswesen. 1. Vorfall in der Vivantes-Gruppe (2024) Anfang 2024 erlebte die Vivantes-Gruppe, einer der größten Krankenhausnetzwerke Deutschlands, einen Cyberangriff, der die IT-Systeme mehrerer Einrichtungen vorübergehend lahmlegte. Die Angreifer nutzten eine Kombination aus Ransomware und Datenexfiltration, um damit zu drohen, sensible Patientendaten zu veröffentlichen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt würden. Während die Gruppe daran arbeitete, die Systeme wiederherzustellen und die Patientendaten zu schützen, verursachte der Vorfall Verzögerungen bei geplanten Operationen, Terminen und administrativen Funktionen. 2. Breach im Schwarzwald-Baar Krankenhaus (2023) Ein weiterer bedeutender Angriff ereignete sich im Juni 2023 im Schwarzwald-Baar Krankenhaus, einem wichtigen Gesundheitsdienstleister im Süden Deutschlands. Cyberkriminelle griffen die IT-Infrastruktur des Krankenhauses an und verursachten erhebliche Störungen in den digitalen Diensten, einschließlich der Patientenplanung und der medizinischen Bildgebungssysteme. Das Krankenhauspersonal musste auf manuelle Aufzeichnungen und papierbasierte Verfahren zurückgreifen, was die Effizienz der Patientenversorgung erheblich beeinträchtigte. 3. Angriff auf das Kreiskrankenhaus Coburg (2023) Im April 2023 wurde das Kreiskrankenhaus Coburg in Bayern von einem Ransomware-Angriff getroffen, der das Krankenhaus dazu zwang, mehrere Tage lang nur Notfälle zu behandeln. Die IT-Systeme, einschließlich Patientenakten und Kommunikationsmittel, wurden von den Angreifern verschlüsselt, die ein Lösegeld für den Entschlüsselungsschlüssel forderten. Die Wiederherstellung der Systeme verlief schleppend, und viele Patienten mussten lange auf ihre Termine warten. 4. Cyberangriffe auf deutsche Krankenhäuser während der COVID-19-Pandemie (2021) Die COVID-19-Pandemie verschärfte die Cybersicherheitsrisiken für Gesundheitseinrichtungen weltweit, auch in Deutschland. Im Jahr 2021 meldeten mehrere Krankenhäuser Cyberangriffe, bei denen hauptsächlich Ransomware zum Einsatz kam. Diese Vorfälle führten zu Betriebsstörungen in Krankenhäusern und verzögerten die Patientenversorgung. Ein Beispiel dafür ist der Angriff auf die Asklepios Kliniken, einen der größten Krankenhausverbände Deutschlands, bei dem IT-Systeme vorübergehend abgeschaltet und die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern beeinträchtigt wurde. 5. Angriff auf das Universitätsklinikum Düsseldorf (2020) Einer der bekanntesten Cyberangriffe auf das deutsche Gesundheitssystem ereignete sich im September 2020, als das Universitätsklinikum Düsseldorf Opfer eines Ransomware-Angriffs wurde. Der Angriff führte zum Ausfall der IT-Systeme des Krankenhauses, was die Schließung der Notaufnahme zur Folge hatte. Tragischerweise musste eine schwerkranke Patientin in ein 20 Kilometer entferntes Krankenhaus verlegt werden, was zu einer verzögerten Behandlung und letztlich zum Tod der Patientin führte. Der Angriff war nicht gezielt gegen das Krankenhaus gerichtet, sondern eine andere Organisation, dennoch zeigte er die schwerwiegenden Folgen von Cyberangriffen auf lebenswichtige Dienste auf. Fazit: Ein Aufruf zur Verbesserung der Cybersicherheit im Gesundheitswesen Die zunehmende Häufigkeit und Schwere von Cyberangriffen auf den deutschen Gesundheitssektor verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, die Cybersicherheitsmaßnahmen zu verstärken. Gesundheitseinrichtungen müssen in robuste Abwehrmaßnahmen investieren, regelmäßige Schwachstellenbewertungen durchführen und fortschrittliche Technologien zur Bedrohungserkennung nutzen. Da digitale Tools in der Patientenversorgung immer wichtiger werden, muss auch der Schutz dieser Systeme vor böswilligen Akteuren oberste Priorität haben. Nur durch koordinierte Anstrengungen zwischen Gesundheitsdienstleistern, staatlichen Stellen und Cybersicherheitsexperten kann der Sektor zukünftige Bedrohungen mindern und die Resilienz kritischer Gesundheitseinrichtungen gegen Cyberangriffe sicherstellen. Nehmen Sie Kontakt mit dem Cristie Data-Team, auf, um Informationen darüber zu erhalten, wie wir dem Gesundheitssektor dabei helfen, seine Datenschutz- und Cybersicherheitslösungen zu modernisieren, um Cyberresilienz zu gewährleisten. Wir können die neuesten Technologien durch einen echten „Pay-as-you-go“-Service ohne Vorlaufkosten anbieten.
Die 5 Branchen, die am häufigsten von Cyberkriminalität betroffen sind

Die 5 Branchen, die am häufigsten von Cyberkriminalität betroffen sind Cyberkriminalität hat sich zu einer der größten Bedrohungen für globale Unternehmen entwickelt. Hacker und Cyberkriminelle greifen zunehmend Branchen an, in denen sensible Daten, kritische Infrastrukturen und wertvolle Finanzinformationen gespeichert werden. Während die Welt immer digitaler vernetzt wird, werden auch die Angriffe der Cyberkriminellen immer ausgefeilter, da sie Schwachstellen in den Cybersicherheitsmaßnahmen von Organisationen ausnutzen. Obwohl alle Branchen von Cyberbedrohungen betroffen sind, werden bestimmte Sektoren überproportional häufig angegriffen. Dies liegt an dem Wert der von ihnen verwalteten Daten, ihrer Abhängigkeit von digitalen Infrastrukturen und der potenziellen Störanfälligkeit. In diesem Artikel betrachten wir die fünf Branchen, die am häufigsten Ziel von Cyberkriminalität sind, und die Gründe für ihre erhöhte Anfälligkeit. 1. Gesundheitswesen Warum wird das Gesundheitswesen angegriffen? Der Gesundheitssektor gehört durchweg zu den am häufigsten angegriffenen Branchen durch Cyberkriminelle. Dies liegt vor allem an dem enormen Wert der geschützten Gesundheitsinformationen (PHI), die persönliche Daten der Patienten, Krankengeschichten und Versicherungsdetails umfassen. Cyberkriminelle zielen auf diese sensiblen Daten aus mehreren Gründen ab: Hoher Schwarzmarktwert: Medizinische Daten sind im Darknet wertvoll, da sie eine Fülle persönlicher und finanzieller Informationen enthalten, die für Identitätsdiebstahl, Versicherungsbetrug und andere illegale Aktivitäten genutzt werden können. Kritische Systeme: Gesundheitssysteme sind stark auf digitale Infrastrukturen für die Patientenversorgung, Diagnosen und administrative Prozesse angewiesen. Ein Cyberangriff, der diese Systeme stört, wie z. B. ein Ransomware-Angriff, kann lebensbedrohliche Folgen haben und Gesundheitsdienstleister dazu zwingen, Lösegeld zu zahlen, um den Betrieb schnell wiederherzustellen. Geringe Cybersicherheitsbudgets: Viele Gesundheitsorganisationen, insbesondere kleinere Anbieter, investieren nicht ausreichend in Cybersicherheitsmaßnahmen, was sie zu leichteren Zielen für Angreifer macht. Häufige Angriffsarten: Ransomware-Angriffe: Cyberkriminelle nutzen oft Ransomware, um Patientendaten zu verschlüsseln und eine Zahlung zu verlangen, um den Zugriff wiederherzustellen. Hochkarätige Vorfälle wie der WannaCry-Angriff hatten verheerende Auswirkungen auf Gesundheitsdienste. Phishing: Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind häufig Ziel von Phishing-Kampagnen, bei denen sie dazu gebracht werden, auf schädliche Links zu klicken oder Malware herunterzuladen, die Krankenhaussysteme kompromittiert. Datenpannen: Der Diebstahl von Patientendaten, entweder durch Hacking oder Insider-Bedrohungen, ist eine gängige Form der Cyberkriminalität in diesem Sektor. Bemerkenswerte Vorfälle: Im Jahr 2020 verzeichnete das US-Gesundheitswesen einen Anstieg von Ransomware-Angriffen, insbesondere während der COVID-19-Pandemie. Das University of Vermont Health Network wurde durch einen Ransomware-Angriff getroffen, der wochenlange Störungen bei der Patientenversorgung verursachte. 2. Finanzdienstleistungsbranche Warum wird die Finanzbranche angegriffen? Die Finanzdienstleistungsbranche ist eine der lukrativsten Zielbranchen für Cyberkriminelle aufgrund des direkten Zugriffs auf Geld, Finanzdaten und persönliche Informationen. Finanzinstitute wie Banken, Kreditgenossenschaften und Investmentfirmen verwalten hochsensible Daten, was sie zu bevorzugten Zielen für Angreifer macht, die auf finanziellen Gewinn aus sind. Cyberkriminelle greifen diesen Sektor aus mehreren Gründen an: Wertvolle Daten: Finanzinstitute verarbeiten eine große Menge an persönlichen und finanziellen Informationen, einschließlich Kreditkartendaten, Sozialversicherungsnummern und Bankanmeldeinformationen, die von Cyberkriminellen schnell monetarisiert werden können. Direkter Zugang zu Geldmitteln: Cyberangriffe auf Finanzinstitute können zum direkten Diebstahl von Geldern führen, sei es durch betrügerische Transaktionen, Kontoübernahmen oder den Diebstahl von Kryptowährungen. Komplexe Angriffsflächen: Mit dem Aufstieg des mobilen Bankings, Online-Finanzdienstleistungen und Fintech-Innovationen hat sich die Angriffsfläche für Cyberkriminelle erheblich erweitert. Häufige Angriffsarten: Phishing und Spear-Phishing: Finanzangestellte und Kunden sind häufig Ziel von Phishing-Angriffen, die sie dazu bringen, sensible Informationen preiszugeben, was zu Kontoübernahmen oder betrügerischen Transaktionen führen kann. Malware: Finanzinstitute werden oft von ausgeklügelten Malware-Kampagnen angegriffen, einschließlich Trojanern, die Anmeldedaten stehlen, oder Malware, die Geldautomaten infiltriert, um Kartendaten zu stehlen. Distributed Denial of Service (DDoS): Angreifer setzen oft DDoS-Angriffe ein, um Bankoperationen zu stören, Kunden den Zugang zu ihren Konten zu verwehren und das Institut zu erpressen. Bemerkenswerte Vorfälle: 2016 führte ein Cyberangriff auf die Bangladesh Bank zum Diebstahl von 81 Millionen Dollar über das SWIFT-Netzwerk, was Schwachstellen in globalen Finanzsystemen aufdeckte. Capital One erlitt 2019 eine Datenpanne, bei der über 100 Millionen Kunden betroffen waren, nachdem Angreifer Zugang zu persönlichen Daten und Kreditscores erhalten hatten. 3. Energie- und Versorgungssektor Warum wird der Energiesektor angegriffen? Der Energie- und Versorgungssektor, der Stromnetze, Wasserversorgungssysteme sowie Öl- und Gasunternehmen umfasst, wird zunehmend von Cyberkriminellen angegriffen, da er eine kritische Rolle in der nationalen Infrastruktur spielt. Störungen in diesem Sektor können weitreichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen haben. Cyberkriminelle zielen auf den Energiesektor ab aus mehreren Gründen: Kritische Infrastruktur: Energieunternehmen kontrollieren wichtige Dienste, und ein erfolgreicher Cyberangriff kann zu großflächigen Störungen, Stromausfällen oder in extremen Fällen zu Lebensverlusten führen. Diese Sektoren sind attraktiv für Cyberterroristen, staatlich geförderte Akteure und organisierte Kriminelle. Veraltete Technologie: Viele Energie- und Versorgungsunternehmen verwenden veraltete Systeme, die nicht mit Blick auf Cybersicherheit entwickelt wurden, was sie anfällig für Angriffe macht. Geopolitische Motive: Staatliche Akteure könnten Energieinfrastrukturen als Teil von Cyberkriegseinsätzen angreifen, um rivalisierende Nationen zu destabilisieren oder Einfluss auf sie auszuüben. Häufige Angriffsarten: Ransomware: Ransomware-Angriffe auf Stromnetze und Energieunternehmen nehmen zu. Angreifer fordern oft Lösegeld, um kritische Systeme wiederherzustellen oder großflächige Ausfälle zu verhindern. Angriffe auf Lieferketten: Die Vernetzung des Energiesektors mit Lieferanten und Drittanbietern öffnet die Tür zu Angriffen auf die Lieferkette, bei denen Angreifer durch kompromittierte Partner in Systeme eindringen. Angriffe auf industrielle Kontrollsysteme (ICS): Cyberkriminelle greifen Betriebstechnologien (OT) an, die physische Prozesse in der Energieproduktion und -verteilung steuern. Die Störung von ICS kann physische Schäden an der Infrastruktur verursachen. Bemerkenswerte Vorfälle: Der Ransomware-Angriff auf die Colonial Pipeline im Jahr 2021 in den USA führte zur Stilllegung einer wichtigen Kraftstoffpipeline, was zu weitreichenden Kraftstoffengpässen führte und die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen aufzeigte. 2015 wurde das ukrainische Stromnetz durch einen Cyberangriff lahmgelegt, der zu Stromausfällen führte, die fast eine Viertelmillion Menschen betrafen und auf einen hochentwickelten staatlichen Akteur zurückgeführt wurden. 4. Einzelhandel Warum wird der Einzelhandel angegriffen? Der Einzelhandel ist ein häufiges Ziel für Cyberkriminelle, da er riesige Datenbanken mit Kundeninformationen, einschließlich Kreditkartennummern, Zahlungsdetails und persönlichen Daten, verwaltet. Der Aufstieg des E-Commerce hat den digitalen Fußabdruck von Einzelhändlern erweitert und sie anfälliger für Cyberangriffe gemacht. Cyberkriminelle greifen den Einzelhandel aus mehreren Gründen an: Hohe Transaktionsvolumina: Einzelhändler verarbeiten eine große Anzahl von Transaktionen, was den Angreifern zahlreiche Möglichkeiten bietet, Zahlungsinformationen zu stehlen. Point-of-Sale (POS)-Systeme: POS-Systeme, die häufig in physischen Geschäften verwendet werden, sind häufig Ziele von Cyberkriminellen, die Kartendaten stehlen wollen. E-Commerce-Schwachstellen: Online-Einzelhandelsplattformen können durch Schwachstellen in Webanwendungen kompromittiert werden, was zu Datenpannen oder Kartensperrungsangriffen führt. Häufige
NIS 2 und KRITIS: Was Firmen wissen müssen

NIS 2 und KRITIS: Was Firmen wissen müssen NIS 2 (Richtlinie über die Sicherheit von Netz- und Informationssystemen 2) und KRITIS (Kritische Infrastrukturen in Deutschland) sind beide regulatorische Rahmenwerke, die darauf abzielen, die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen zu verbessern, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihres Geltungsbereichs, ihres geografischen Fokus und ihrer spezifischen Anforderungen. Hier ist ein Vergleich zwischen den beiden: 1. NIS 2/KRITIS – Geltungsbereich und geografischer Fokus NIS 2: EU-weite Verordnung: NIS 2 ist eine EU-Richtlinie, die für alle Mitgliedstaaten gilt. Sie aktualisiert die ursprüngliche NIS-Richtlinie (NIS 1), um den Geltungsbereich der Organisationen, die die Cybersicherheitsanforderungen erfüllen müssen, zu erweitern. Fokus auf wesentliche und wichtige Sektoren: NIS 2 deckt ein breiteres Spektrum von Sektoren ab, darunter Energie, Verkehr, Bankwesen, Gesundheit, öffentliche Verwaltung und mehr, wobei die Akteure in diesen Sektoren als „wesentliche“ oder „wichtige“ Einheiten bezeichnet werden. KRITIS: Deutschland-spezifisch: KRITIS-Vorschriften sind Teil des deutschen Rechtsrahmens, der darauf abzielt, kritische Infrastrukturen in Deutschland zu schützen. Ausrichtung auf bestimmte Branchen: KRITIS konzentriert sich auf für Deutschland kritische Infrastrukturbranchen wie Energie, IT, Verkehr, Wasser, Finanzen und Gesundheitswesen. 2. NIS 2/KRITIS – Rechtsstruktur NIS 2: Richtlinie: Als EU-Richtlinie legt NIS 2 die Mindeststandards für die Mitgliedstaaten fest, erlaubt ihnen jedoch, die Regeln durch nationales Recht umzusetzen, wobei es zu möglichen Abweichungen bei der Durchsetzung innerhalb der EU kommen kann. Harmonisierung in der EU: Ziel ist es, einen einheitlichen Cybersicherheitsrahmen in allen Mitgliedstaaten zu schaffen, um sicherzustellen, dass kritische Sektoren sicher arbeiten. KRITIS: Nationale Verordnung: KRITIS ist Teil des deutschen nationalen Rechts, hauptsächlich innerhalb des IT-Sicherheitsgesetzes und der Standards des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Durchsetzung durch nationale Behörden: Das BSI ist die zentrale Stelle, die für die Überwachung der KRITIS-Compliance verantwortlich ist. 3. NIS 2/KRITIS – Kernanforderungen NIS 2: Breiterer Umfang der Verpflichtungen: NIS 2 erweitert den Kreis der Unternehmen, die Cybersicherheitsverpflichtungen erfüllen müssen. Sie umfasst verbesserte Vorfallmeldungen, Risikomanagement und Zusammenarbeit mit nationalen Cybersicherheitsbehörden. Rechenschaftspflicht: Das Topmanagement ist stärker direkt für die Cybersicherheit verantwortlich, und Nichtkonformität kann zu erheblichen Strafen führen. KRITIS: Sektor-spezifische Vorschriften: KRITIS definiert Schwellenwerte (z. B. hinsichtlich der Anzahl der Nutzer, des Liefervolumens), die bestimmen, ob ein Unternehmen unter seine Verpflichtungen fällt. Compliance-Anforderungen: KRITIS erfordert von den Betreibern die Implementierung und Aufrechterhaltung angemessener Sicherheitsmaßnahmen, die Meldung von Vorfällen an das BSI und regelmäßige Audits. 4. NIS 2/KRITIS – Vorfallmeldung NIS 2: Erfordert, dass Unternehmen erhebliche Vorfälle innerhalb eines festgelegten Zeitraums, in der Regel 24 Stunden nach Kenntniserlangung eines Vorfalls, melden. Die Richtlinie fördert die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und die Schaffung eines pan-europäischen Rahmenwerks für die Vorfallmeldung. KRITIS: Vorfälle müssen dem BSI unverzüglich gemeldet werden, mit strengen Protokollen für den Austausch von Einzelheiten über Sicherheitsverletzungen und Störungen, die die nationale Infrastruktur beeinträchtigen könnten. 5. NIS 2/KRITIS – Sektoraler Fokus NIS 2: Deckt sowohl wesentliche Sektoren (z. B. Energie, Verkehr, Gesundheit, Bankwesen) als auch wichtige Sektoren (z. B. Postdienste, Raumfahrt, Abfallwirtschaft) ab. KRITIS: Konzentriert sich stärker auf für Deutschlands nationale Infrastruktur kritische Sektoren mit Schwellenwerten für sektorspezifische Unternehmen. 6. NIS 2/KRITIS – Strafen und Durchsetzung NIS 2: Sieht erhebliche Strafen für Nichtkonformität vor, mit möglichen Geldstrafen von bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Umsatzes. Das Topmanagement kann für die Sicherstellung der Compliance verantwortlich gemacht werden. KRITIS: Verstöße können zu Bußgeldern führen, und die Nichteinhaltung der KRITIS-Verpflichtungen kann zu rechtlichen Sanktionen führen, die von deutschen Behörden wie dem BSI durchgesetzt werden. 7. NIS 2/KRITIS – Harmonisierung NIS 2: Konzentriert sich auf die Harmonisierung der Cybersicherheitsverfahren in allen EU-Mitgliedstaaten, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedstaat ähnliche Sicherheitsstandards und Berichtspraktiken anwendet. KRITIS: Obwohl Deutschland-spezifisch, kann es auch Elemente aus breiteren EU-Richtlinien wie NIS 2 integrieren, um sich an die kontinentalen Standards anzupassen, insbesondere in Bereichen, in denen EU-Recht nationales Recht überlagert. Fazit NIS 2 ist eine umfassendere EU-Richtlinie, die darauf abzielt, die Cybersicherheitsmaßnahmen in der gesamten Europäischen Union zu harmonisieren, einschließlich wesentlicher und wichtiger Sektoren, während KRITIS ein deutsches spezifisches regulatorisches Rahmenwerk ist, das darauf ausgelegt ist, kritische Infrastrukturen auf nationaler Ebene zu schützen. NIS 2 hat einen breiteren Geltungsbereich und gilt für mehr Sektoren in der EU, während KRITIS stärker auf für Deutschlands Funktionieren wichtige Branchen ausgerichtet ist. Wenn Sie daran arbeiten, Ihre IT-Infrastruktur zu verbessern, um NIS 2 oder KRITIS zu erfüllen, wenden Sie sich an das Cristie Data-Team, das Sie fachkundig bei der Entwicklung von Datenschutzlösungen für eine verbesserte Cybersicherheit berät.
Wie schützt Cohesity Organisationen vor Ransomware-Angriffen?

Wie schützt Cohesity Organisationen vor Ransomware-Angriffen? In einer Zeit, in der Ransomware-Angriffe immer raffinierter und häufiger werden, benötigen Organisationen robuste Lösungen zum Schutz ihrer Daten. Cohesity, von dessen Vorteilen Cristie Data-Kunden im Rahmen des Cristie READY-Programms profitieren können, bietet einen umfassenden Ansatz zum Schutz vor Ransomware, indem es Datenmanagement, Backup und Recovery mit fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen integriert. So schützt Cohesity Organisationen vor Ransomware-Bedrohungen: Unveränderliche Backups mit Cohesity Eine der Kernstrategien von Cohesity ist die Erstellung unveränderlicher Backups. Unveränderliche Daten können nach dem Schreiben nicht mehr geändert werden, sodass Backup-Dateien nicht von Ransomware geändert, gelöscht oder verschlüsselt werden können. Diese Funktion ermöglicht es Organisationen, saubere, uninfizierte Kopien ihrer kritischen Daten aufrechtzuerhalten, selbst wenn die primären Systeme kompromittiert werden. Diese Backups bieten eine sichere Schutzschicht, die es Unternehmen ermöglicht, Daten in ihren ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, ohne ein Lösegeld zu zahlen. DataLock und Legal Hold Cohesity verbessert die Unveränderlichkeit durch Funktionen wie DataLock und Legal Hold. DataLock ermöglicht es Organisationen, Aufbewahrungsrichtlinien durchzusetzen, die jede Änderung oder Löschung von Backup-Snapshots für einen bestimmten Zeitraum verhindern. Dies garantiert, dass wichtige Backups auch von Administratoren unberührt bleiben. Legal Hold bietet zusätzlichen Schutz, indem es Daten sperrt, wenn sie Gegenstand einer Untersuchung oder Rechtsstreit sind, um sicherzustellen, dass keine kritischen Informationen während sensibler Zeiten manipuliert werden können. Anomaly Detection mit KI und maschinellem Lernen Cohesity nutzt KI und maschinelles Lernen, um proaktiv abnormale Muster bei der Datennutzung und dem Dateizugriff zu erkennen, die auf den Beginn eines Ransomware-Angriffs hinweisen könnten. Durch die Identifizierung ungewöhnlicher Spitzen bei der Datenverschlüsselung oder Dateilöschungen kann das integrierte Anomalie-Erkennungssystem von Cohesity Administratoren frühzeitig warnen. Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht es Organisationen, schneller zu reagieren und möglicherweise infizierte Systeme zu isolieren, bevor sich die Ransomware ausbreitet. Mehrschichtige Sicherheit mit Cohesity Das mehrschichtige Sicherheitsframework von Cohesity umfasst Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Daten werden sowohl im Ruhezustand als auch bei der Übertragung verschlüsselt, sodass, auch wenn Cyberkriminelle die Daten abfangen, sie nicht entschlüsseln oder verwenden können, ohne die richtigen Schlüssel zu haben. Darüber hinaus schränken rollenbasierte Zugriffskontrollen (RBAC) den Datenzugriff auf autorisierte Benutzer ein, wodurch die Gefahr von internen Bedrohungen, die die Backup-Umgebung kompromittieren, verringert wird. Sofortige Massenwiederherstellung Im unglücklichen Fall eines Ransomware-Angriffs ist eine schnelle Wiederherstellung entscheidend. Cohesity ermöglicht eine schnelle Wiederherstellung durch seine Instant Mass Restore-Funktion. Diese Funktion ermöglicht es Organisationen, große Datenmengen oder ganze Umgebungen schnell wiederherzustellen und so Ausfallzeiten zu minimieren. Durch die Wiederherstellung von Anwendungen und Daten zu einem Zeitpunkt vor dem Angriff können Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit schnell wieder aufnehmen, ohne dass es zu einem erheblichen Datenverlust kommt. WORM-ähnliche Aufbewahrungstechnologie Cohesity implementiert Write Once, Read Many (WORM)-Technologie, die sicherstellt, dass einmal geschriebene Daten für einen bestimmten Zeitraum nicht überschrieben oder gelöscht werden können. Diese Technologie stellt sicher, dass Ransomware oder böswillige Insider keine Backup-Daten manipulieren oder löschen können, was eine weitere Schutzschicht für kritische Unternehmensdaten bietet. Umfassendes Backup und Datenmanagement mit Cohesity Ransomware zielt häufig auf Backup-Dateien ab, da sie für die Datenwiederherstellung von entscheidender Bedeutung sind. Der Ansatz von Cohesity konzentriert sich auf das End-to-End-Datenmanagement, um sicherzustellen, dass Backups sicher gespeichert und regelmäßig aktualisiert werden. Das System bietet Backup-Snapshots, Archivierung und Datenreplikation an entfernte Standorte oder Cloud-Storage, was die Speicherorte diversifiziert und das Risiko eines vollständigen Backup-Ausfalls aufgrund von Ransomware verringert. Zero-Trust-Architektur Cohesity verwendet ein Zero-Trust-Modell, das davon ausgeht, dass keine Entität, weder intern noch extern, standardmäßig vertrauenswürdig ist. Diese Architektur erfordert eine strenge Identitätsprüfung für jeden Benutzer oder jedes Gerät, das versucht, auf Backup-Daten zuzugreifen. Standardmäßig wird kein Zugriff gewährt, es sei denn, er ist überprüft und autorisiert, wodurch die Möglichkeit unbefugten Zugriffs auf sensible Backups und kritische Informationen verringert wird. Kontinuierliche Überwachung und Benachrichtigungen in Cohesity Kontinuierliche Überwachung ist ein wichtiger Aspekt der Ransomware-Abwehrstrategie von Cohesity. Die Plattform bietet Echtzeit-Warnungen, wenn Anomalien wie Verschlüsselungs- oder Massenlöschungsaktivitäten erkannt werden. Dies ermöglicht es IT-Teams, schnell zu reagieren und die Auswirkungen potenzieller Ransomware-Angriffe zu begrenzen. Sichere Cloud-Integration Viele Organisationen nutzen Cloud-Services als Teil ihrer Backup-Strategie. Die Plattform von Cohesity lässt sich in verschiedene Cloud-Service-Provider wie AWS, Azure und Google Cloud integrieren, wodurch in der Cloud derselbe robuste Ransomware-Schutz wie in On-Premise-Umgebungen geboten wird. Diese nahtlose Integration stellt sicher, dass auch Cloud-basierte Backups vor Ransomware und anderen Cyberbedrohungen geschützt sind. Orchestrierte Disaster Recovery Cohesity bietet eine orchestrierte Disaster Recovery (DR)-Funktion, die den Wiederherstellungsprozess nach einem Ransomware-Angriff automatisiert. Im Falle eines Vorfalls können Organisationen mehrere Anwendungen und ihre Abhängigkeiten in der richtigen Reihenfolge wiederherstellen, wodurch manueller Eingriff und menschliches Versagen minimiert werden. Dieser Prozess kann automatisiert werden, um eine schnellere Wiederherstellung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Compliance und Berichterstattung mt Cohesity Cohesity bietet detaillierte Prüfungs- und Berichtsfunktionen, die für die Einhaltung von Vorschriften wie DORA, DSGVO, HIPAA und anderen unerlässlich sind. Durch die Bereitstellung eines vollständigen Audit-Trails von Datenzugriffen, Änderungen und Wiederherstellungsoperationen stellt Cohesity sicher, dass Organisationen ihre Compliance mit Datenschutzgesetzen nachweisen können. Dies ist insbesondere nach einem Ransomware-Vorfall wichtig, da Regulierungsbehörden häufig einen Nachweis verlangen, dass Organisationen geeignete Maßnahmen zum Schutz von Daten ergriffen haben. Fazit Cohesity schützt Organisationen vor Ransomware durch einen ganzheitlichen, mehrschichtigen Ansatz, der unveränderliche Backups, Anomalieerkennung, erweiterte Verschlüsselung und schnelle Wiederherstellungsfunktionen umfasst. Durch die Integration von KI-gesteuerter Überwachung, Zero-Trust-Architektur und Disaster Recovery-Orchestrierung stellt Cohesity sicher, dass Unternehmen sich gegen Ransomware-Angriffe verteidigen und sich schnell davon erholen können. Seine leistungsstarke Kombination aus Sicherheit, Datenschutz und Wiederherstellungstools macht es zu einer wertvollen Lösung für moderne Organisationen, die ihre Daten vor Ransomware und anderen sich entwickelnden Cyberbedrohungen schützen möchten. Cristie Data-Kunden können die Vorteile von Cohesity mit Cristie READY erleben, unserem Pay-per-Use-Abonnement-basierten Service, der es Organisationen ermöglicht, die neuesten Datenschutz- und Cybersicherheitstechnologien ohne die traditionelle finanzielle Belastung von Kapitalinvestitionen zu übernehmen. Wenn Sie eine Modernisierung der Sicherungs- und Wiederherstellungsinfrastruktur planen, wenden Sie sich an das Team von Cristie Data, das Sie fachkundig bei der Entwicklung von Datensicherungslösungen für eine verbesserte Cybersicherheit berät.
Wie vereinfacht Cohesity die Backup- und Restore-Prozesse?

Wie vereinfacht Cohesity die Backup- und Restore-Prozesse? Cohesity Backup-Lösungen: Verwandeln Sie Albträume bei der Datensicherung und Wiederherstellung in einen wahr werdenden Traum In der heutigen datengetriebenen Welt ist der Schutz Ihrer Informationen von größter Bedeutung. Traditionelle Backup-Lösungen können komplex, zeitaufwendig sein und mit den ständig wachsenden Datenmengen und den Anforderungen der Cybersicherheit kaum Schritt halten. Hier kommen die Backup-Lösungen von Cohesity ins Spiel und bieten einen revolutionären Ansatz zur Vereinfachung von Sicherungs- und Wiederherstellungsprozessen. Sie verwandeln diese von einem Albtraum in einen wahr werdenden Traum. Die Geheimwaffe von Cohesity: Hyperkonvergente Architektur Cohesity durchbricht bestehende Strukturen durch die Verwendung einer hyperkonvergenten Architektur. Das bedeutet, dass Speicher, Rechenleistung und Software auf einer einzigen, skalierbaren Plattform kombiniert werden. Im Gegensatz zu traditionellen Silo-Lösungen eliminiert Cohesity die Notwendigkeit mehrerer Einzelprodukte, wodurch Ihre Infrastruktur optimiert und die Verwaltung vereinfacht wird. Globale Deduplizierung und Komprimierung: Platz und Zeit sparen Datenredundanzen sind ein großes Problem bei Backups. Cohesity behebt dieses Problem direkt mit globaler Deduplizierung und Komprimierung. Diese innovative Technologie identifiziert und eliminiert redundante Daten in Ihrer gesamten Backup-Umgebung, unabhängig vom Standort. Dies reduziert nicht nur den Speicherbedarf, sondern beschleunigt auch die Backup-Zeiten erheblich. Universelle Unterstützung: Alles überall sichern Die Zeiten, in denen Sie sich Gedanken über die Kompatibilität machen mussten, gehören der Vergangenheit an. Cohesity bietet universelle Unterstützung, sodass Sie eine Vielzahl von Datenquellen sichern können, darunter virtuelle Maschinen, physische Server, Datenbanken, Cloud-Workloads und vieles mehr. Dadurch entfällt die Notwendigkeit separater Backup-Lösungen für jeden Datentyp, was Ihre Umgebung weiter vereinfacht. Sofortiges Massen-Recovery: Blitzschnell wieder online Katastrophen können eintreten und Ausfallzeiten kosten Geld. Cohesity ermöglicht Ihnen ein sofortiges Recovery-at-Scale. Das bedeutet, dass Sie ganze Datensätze, einschließlich großer virtueller Maschinen oder komplexer Datenbanken, innerhalb von Sekunden wiederherstellen können. So minimieren Sie Ausfallzeiten und bringen Ihr Unternehmen schnell wieder auf Kurs. Unvergleichlicher Ransomware-Schutz: Nachts ruhig schlafen Ransomware-Angriffe sind eine wachsende Bedrohung. Cohesity bietet robusten Ransomware-Schutz durch Funktionen wie unveränderliche Backups. Diese Backups sind manipulationssicher und stellen sicher, dass Ihre Daten auch während eines Angriffs geschützt bleiben. Darüber hinaus bietet Cohesity eine integrierte Anomalieerkennung, welche verdächtige Aktivitäten erkennt, bevor es zu spät ist. Vereinfachte Verwaltung und Skalierbarkeit: Mit Zuversicht wachsen Die Verwaltung der Backup-Infrastruktur kann eine komplexe Aufgabe sein. Cohesity vereinfacht diesen Prozess mit einer zentralen webbasierten Oberfläche. Diese intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht Ihnen die einfache Verwaltung von Backups, die Überwachung von Aktivitäten und die Automatisierung von Aufgaben, wodurch Sie wertvolle Zeit und Ressourcen sparen. Darüber hinaus ist die Architektur von Cohesity von Natur aus skalierbar, sodass Sie Ihre Speicherkapazität problemlos erweitern können, wenn Ihre Datenanforderungen wachsen. Cohesity: Der Schlüssel zum Backup- und Wiederherstellungs-Nirvana Indem Cohesity Komplexität beseitigt, Speicherplatz spart und eine schnelle Wiederherstellung gewährleistet, verwandelt es den oft gefürchteten Sicherungs- und Wiederherstellungsprozess in einen rationalisierten und effizienten Vorgang. Cristie Data bietet Cohesity Backup-Lösungen as-a-service über unser READY-Programm an. Unser OPEX-Modell (monatlicher Betriebsaufwand statt CAPEX Investitionen) ermöglicht es Ihnen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wenn Sie eine Modernisierung der Sicherungs- und Wiederherstellungsinfrastruktur planen, wenden Sie sich an das Team von Cristie Data, das Sie fachkundig bei der Entwicklung von Datensicherungslösungen für eine verbesserte Cybersicherheit berät.
Was ist die NIS2-Richtlinie und warum wurde sie eingeführt?

NIS2: Ein genauerer Blick Die „Network and Information Systems Security Directive 2“ (NIS2) ist eine Verordnung der Europäischen Union (EU), die darauf abzielt, die Cybersicherheit in verschiedenen Sektoren zu stärken. Sie ist der Nachfolger der ursprünglichen NIS-Richtlinie, die 2016 eingeführt wurde. Warum wurde die NIS2-Richtlinie eingeführt? Das Hauptziel der NIS2-Richtlinie ist es, die Cybersicherheitsresilienz der wesentlichen Dienste innerhalb der EU zu verbessern. Dies ist entscheidend für den Schutz kritischer Infrastrukturen, die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen Stabilität und die Wahrung der Interessen der Bürger. Angesichts der zunehmenden Komplexität von Cyberbedrohungen zielt NIS2 darauf ab: Cybersicherheitsanforderungen zu harmonisieren: Festlegung gemeinsamer Standards in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten. Die Latte für Cybersicherheit höher zu legen: Erhebung strengerer Anforderungen an Organisationen zum Schutz ihrer Systeme und Daten. Die Berichterstattung über Vorfälle zu verbessern: Verbesserung des Prozesses der Meldung und Reaktion auf Cybersicherheitsvorfäll. Zusammenarbeit zu fördern: Förderung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Sektoren bei der Bekämpfung von Cyberbedrohungen. Im Wesentlichen strebt NIS2 eine sicherere digitale Landschaft in Europa an. NIS2-Richtlinie : Schlüsselanforderungen und betroffene Branchen NIS2 erlegt den in der EU ausgewiesenen Organisationen eine Reihe von Cybersicherheitsverpflichtungen auf. Diese Anforderungen umfassen: Risikobewertung: Regelmäßige Risikobewertungen zur Identifizierung und Behebung von Schwachstellen. Vorfallberichterstattung: Pflicht zur Meldung erheblicher Cybersicherheitsvorfälle an die Behörden. Geschäftskontinuitätsmanagement: Entwicklung und Umsetzung von Plänen zur Sicherstellung der Kontinuität wesentlicher Dienste. Sicherheitsmaßnahmen: Implementierung geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Systemen und Daten. Zusammenarbeit: Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Behörden zur Bekämpfung von Cyberbedrohungen. Mitarbeiterschulung: Sicherstellung einer angemessenen Cybersicherheitsschulung der Mitarbeiter. Betroffene Branchen NIS2 gilt für eine breite Palette wesentlicher Sektoren innerhalb der EU. Dazu gehören: Energie: Elektrizität, Gas, Öl und Fernwärme Verkehr: Eisenbahnen, Straßenverkehr, Binnengewässer, Seeverkehr und Luftverkehr Bankwesen: Finanzdienstleistungen und Bankwesen Gesundheitswesen: Gesundheitsdienstleistungen und -infrastruktur Digitale Infrastruktur: Elektronische Kommunikationsnetze und -dienste Wasser: Trinkwasser und Abwasser Fertigung: Kritische Fertigungssektoren Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Anforderungen je nach Größe und Art der Organisation variieren können. NIS2 und die Folgen der Nichteinhaltung NIS2 ist eine strenge Verordnung mit erheblichen Folgen bei Nichteinhaltung. Dazu gehören: Finanzstrafen: Organisationen, die gegen NIS2 verstoßen, können mit erheblichen Geldstrafen belegt werden. Reputationsschaden: Nichteinhaltung kann den Ruf einer Organisation schädigen und das Vertrauen der Kunden untergraben. Wettbewerbsnachteil: Das Nachlassen im Bereich Cybersicherheit kann Organisationen einen Wettbewerbsnachteil verschaffen. Betriebsunterbrechung: Cyberangriffe und Datenverstöße können zu erheblichen betrieblichen Störungen führen. Um die Einhaltung sicherzustellen, müssen Organisationen in robuste Cybersicherheitsmaßnahmen investieren, effektive Notfallpläne entwickeln und sich über die neuesten regulatorischen Anforderungen auf dem Laufenden halten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer NIS2-Seite. Wenn Ihre Organisation unter die NIS2-Richtlinie fällt, wenden Sie sich an das Cristie Data team, das Ihnen fachkundige Beratung zum Datenschutz und Lösungsdesign für mehr Cybersicherheit bieten kann.
Wie kann Cristie Data Kunden bei der Implementierung von Cleanroom Recovery unterstützen?

Wie kann Cristie Data Kunden bei der Implementierung von Cleanroom Recovery unterstützen? In unserem vorherigen Artikel haben wir das Thema Cleanroom Recovery allgemein behandelt. Es ist mittlerweile ein beliebtes Thema und eine gefragte Funktion geworden, um Unternehmen bei der Cyber-Wiederherstellung nach bestätigten oder vermuteten Cyberangriffen zu unterstützen. Heute sprechen wir mit Christof Gedig, CTO bei Cristie, um mehr über die Technologien zu erfahren, die wir zur Implementierung von Cleanroom Recovery anbieten können. F: Christof, Cleanroom Recovery hat in diesem Jahr viel Aufmerksamkeit erhalten. Wie lange bietet Cristie Data diese Funktion schon an? A: In der IT-Branche erhalten alte Technologien oft einen neuen Namen, der sich zum neuen Standardterminus der Branche entwickelt. Cleanroom Recovery ist im Grunde die Fähigkeit, System-Backups in einer Netzwerkumgebung wiederherzustellen, die vollständig vom Produktionsnetzwerk isoliert ist, in dem die Geschäftsanwendungen eines Unternehmens gehostet werden. Wir bieten Cleanroom Recovery seit weit über einem Jahrzehnt durch unsere eigene Cristie Software BMR Recovery-Software an, die eine isolierte Netzwerkwiederherstellung ermöglicht. Unsere isolierte Netzwerkwiederherstellung bietet Kunden, die Backup-Lösungen von Cohesity, Rubrik, IBM oder Dell Technologies verwenden, seit vielen Jahren Cleanroom-Wiederherstellungsfunktionen. F: Wie können unsere Technologien Kunden bei der Cleanroom Recovery helfen? A: Die Möglichkeit, ein System-Backup in einer sicheren Umgebung wiederherzustellen, ist nur der erste Schritt bei jeder Cyber-Wiederherstellung. Cyberkriminalistische Untersuchungen erfordern Cleanrooms, in denen Analysten und Ermittler digitale Beweise in einer vertrauenswürdigen Umgebung untersuchen können, frei von Verunreinigungen. Wir bieten verschiedene Lösungen an, die den Prozess der Cyber-Forensik unterstützen und Kunden helfen, die Integrität ihrer System-Backups zu überprüfen. Unsere eigene BMR-Software umfasst die erweiterte Anomalieerkennung, die jederzeit ausgeführt werden kann, um das Vorhandensein von bösartiger Dateiverschlüsselung zwischen aufeinanderfolgenden System-Backup-Images zu erkennen. Viele unserer Technologiepartner rationalisieren den Cleanroom-Prozess für Sicherheitsteams mit integrierten Funktionen. Ein Beispiel ist die Data-Cloud-Threat-Hunting-Funktion von Cohesity, die Incident Responders mit einer kuratierten Liste von über 170.000 Indicators of Compromise (IoCs) ausstattet. Dies sind die Taktiken, die Ransomware-Angreifer im gesamten MITRE ATT&CK Framework verwenden. Diese umfassende Sicht hilft Unternehmen, die Techniken des Gegners während des gesamten Angriffszyklus zu verstehen. F: Wie ist der typische Ablauf einer Cleanroom-Analyse nach einem Cybervorfall? A: Der Cleanroom bietet dem Security Operations Team einen sicheren Zufluchtsort. Hier können sie Cyberangriffe unentdeckt untersuchen und einen Zeitstrahl der Ereignisse zusammensetzen, um zu verstehen, wie der Angriff geschehen ist. Diese Erkenntnisse ermöglichen es ihnen, einen gezielten Wiederherstellungsplan zu erstellen, der die Bedrohung beseitigt und zukünftige Infektionen verhindert. Sobald die Daten in dieser isolierten Umgebung nachweislich sauber sind, werden sie oft in einen dafür vorgesehenen Staging-Bereich zur Funktionsprüfung übertragen, bevor sie wieder in die Produktion zurückkehren. F: Wie verändern die modernen Cyber-Recovery-Tools, die wir über unsere Partner anbieten, den Workflow der Cyber-Forensik? A: Traditionelle digitale Forensik war wie das Betrachten eines Fotos vom Tatort – eine einzelne Momentaufnahme mit begrenzten Hinweisen. Die Ermittler mussten erraten, wie das System in diesen Zustand gelangt war. Neue Technologien wie der Datenschutz von Cohesity ändern das Spiel. Jetzt können sich Ermittler durch den gesamten Angriff hindurchbewegen und in Sekundenschnelle Snapshots des Dateisystems eines Systems laden. Dies ermöglicht ihnen, Dateisysteme zu vergleichen und schnell Konfigurationsänderungen zu identifizieren, die Aufschluss darüber geben könnten, wie sich Angreifer im System gehalten oder schädliche Konten eingerichtet haben. Sie können sogar verdächtige Dateien extrahieren und in sicheren Sandboxen detonieren, um noch mehr Indicators of Compromise (IoCs) zu generieren, die ihre Threat-Hunting-Funktionen unterstützen. F: Wie können Kunden mehr über die von uns angebotenen Cleanroom-Recovery-Lösungen erfahren? A: Auf unserer Website finden Sie Spotlight-Seiten für die Anbieter, die in unserem READY-Programm für Datenschutz- und Cybersicherheitslösungen enthalten sind. Der beste Weg, um sich ein umfassendes Bild von unseren Cyber-Wiederherstellungsfunktionen zu machen, ist jedoch, uns für eine Live-Demo zu kontaktieren. Gerne führen wir informelle Demos in Zusammenarbeit mit unseren Technologiepartnern durch, um die am besten geeigne. Vielen Dank, Christof. Offensichtlich müssen Unternehmen ihre Prozesse für die System- und Datensicherung auf den neuesten Stand bringen, um sich in der neuen Welt der Cyber-Wiederherstellung schnellstmöglich von den immer größer werdenden Bedrohungen durch Cyberkriminalität erholen zu können. In unserem nächsten Artikel möchte ich einige der wichtigsten IT-Services untersuchen, die Kunden priorisieren sollten, um eine bestmögliche Cyber-Resilienz zu erreichen.
Schnelle Wiederherstellung nach CrowdStrike-Vorfall sollte Standard für Cristie-Data-Kunden sein

Schnelle Wiederherstellung nach CrowdStrike-Vorfall sollte Standard für Cristie-Data-Kunden sein Nach dem CrowdStrike-Fehler, der am 18. und 19. Juli 2024 einen globalen IT-Ausfall verursachte, ist die Wiederherstellung nach einem CrowdStrike-Vorfall für viele Unternehmen zu einer kritischen Aktivität und zu einem zentralen Thema geworden. Die genaue Anzahl der betroffenen Benutzer ist zwar unbekannt, aber Nachrichtenberichte bieten wertvolle Erkenntnisse: Umfassende Störungen: Nachrichtenartikel beschreiben den Ausfall als weitreichend und berichten von Störungen bei Fluggesellschaften, Finanzinstituten, Krankenhäusern und Unternehmen. Große Organisationen: Die betroffenen Unternehmen deuten auf eine erhebliche Anzahl von Benutzern hin, was möglicherweise Tausende oder sogar Millionen von Geräten betrifft. Der CrowdStrike-Update-Fehler hat in der IT-Welt Schockwellen ausgelöst und bei unzähligen Unternehmen zu größeren Störungen geführt. Was hat den Ausfall des CrowdStrike-Falcon-Updates verursacht? Der Ausfall wurde durch ein fehlerhaftes Update für die Windows-Version des Falcon-Sensors verursacht. Hier eine Aufschlüsselung des Problems: Falcon Sensor: Dies ist eine Kernkomponente der CrowdStrike-Falcon-Plattform, die lokal auf Benutzergeräten ausgeführt wird und diese auf potenzielle Malware-Bedrohungen scannt. Fehlerhaftes Update: Ein bestimmtes Update für die Windows-Version des Falcon-Sensors enthielt einen Fehler. Systemabsturz: Dieser Fehler löste einen „Logikfehler“ aus, der dazu führte, dass die betroffenen Systeme abstürzten und in eine kontinuierliche Neustartschleife eintraten, die unter Windows häufig als „Blue Screen of Death“ (BSOD) bezeichnet wird. Weitere Informationen: Begrenzter Umfang: Das Problem betraf nur die Windows-Version des Falcon-Sensors, nicht Mac- oder Linux-Systeme. Wiederherstellung: CrowdStrike hat das Problem identifiziert und einen Fix bereitgestellt. Möglicherweise war es jedoch erforderlich, die betroffenen Systeme mehrmals neu zu starten, um den Wiederherstellungsprozess abzuschließen. Obwohl CrowdStrike die genaue Ursache innerhalb des Updates nicht offiziell benannt hat, deuten die verfügbaren Informationen darauf hin, dass ein Softwarefehler die Systemabstürze ausgelöst hat. Wie können sich Cristie-Kunden schneller vom CrowdStrike-Update-Absturz erholen? Die CrowdStrike-Wiederherstellung ist ein perfekter Anwendungsfall für automatisierte Systemwiederherstellung. Im Erklärvideo (Englisch) von Paul Kelso, Wirtschaftskorrespondent von Sky News, wird deutlich, wie zeitaufwändig der manuelle Prozess zur Systemwiederherstellung sein kann, um den störenden CrowdStrike-Treiber zu entfernen. Unternehmen mit großen Serverumgebungen ohne automatisierte Systemwiederherstellung oder Boot-Management-Tools stehen vor einer erheblichen Herausforderung mit manuellem Eingriff und Ausfallzeiten. Cristie Bare Metal Recovery (BMR) bietet eine Systemwiederherstellung, die direkt mit führenden Backup-Lösungen wie Rubrik Security Cloud, Cohesity DataProtect, IBM Storage Protect und Dell Technologies Backup-Lösungen Avamar und Networker zusammenarbeitet. Mit der Automatisierung der Cristie Recovery-Software können betroffene Maschinen auf einen Zeitpunkt vor dem problematischen CrowdStrike-Treiber zurückgesetzt werden: • Neustart in der DR-Umgebung: Starten Sie die Systeme in der DR-Umgebung neu (dies kann mithilfe von Boot-Management-Tools mit unseren Web-Boot-ISOs automatisiert werden). • Wiederherstellung der Systeme zum letzten bekannten guten Zeitpunkt: Starten Sie die Wiederherstellung vom Sicherungsserver (Rubrik, Cohesity, IBM oder Dell). • System neu starten: Die Maschinen würden auf den letzten bekannten Zustand vor der Anwendung des störenden Treibers neu gestartet. Darüber hinaus bieten die im Rahmen des Cristie-READY-Programms angebotenen Datenschutzlösungen eine automatisierte Systemwiederherstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt, die ebenfalls eine automatisierte Wiederherstellung nach Betriebssystemfehlern wie dem CrowdStrike-Update-Fehler ermöglichen könnte. Schnelle Wiederherstellung für mehrere VMs mit Cristie Cyber Recovery powered by Rubrik Wenn Sie ein von der CrowdStrike-Update-Auswirkung am 18. Juli 2024 betroffener Cristie-Data-Kunde sind und unsere Cyber Recovery powered by Rubrik mit unveränderlichen Backups verwenden, erfahren Sie hier, wie Sie Ihre virtuellen Maschinen (VMs) wiederherstellen können: VM-Typ Wiederherstellungsmethode Windows VMs (VMware) Rubrik In-place Recovery Azure VMs Standard VM-Wiederherstellung AWS EC2-Instanzen Standard VM-Wiederherstellung Hyper-V VMs Live Mount AHV VMs Live Mount Vorteile der Verwendung von Rubrik: • Schnellere Wiederherstellung: Windows-VMs (VMware) können deutlich schneller wiederhergestellt werden, indem nur geänderte Blöcke wiederhergestellt werden, die auf einen Snapshot vor dem problematischen Update (04:09 UTC) zurückgesetzt werden. • Wiederherstellung im großen Stil: Bringen Sie Ihre Umgebung schnell wieder online, indem Sie große VM-Gruppen innerhalb von Minuten auf einen funktionierenden Snapshot zurücksetzen. Wichtige Hinweise: • Dieser Wiederherstellungsprozess setzt Ihre VM auf einen früheren Zeitpunkt (vor dem Update) zurück. Alle seitdem am System vorgenommenen Änderungen gehen verloren. • Wenn Sie sich beim Wiederherstellungsprozess nicht sicher sind, steht Ihnen der Cristie Data-Support zur Verfügung, der Sie bei der VM-Wiederherstellung unterstützt. Um eine schnellere Wiederherstellung zu erzielen, sollten Sie je nach VM-Typ die In-place-Wiederherstellung oder die Live-Mount-Optionen von Rubrik verwenden. Denken Sie daran: Der Cristie Data-Support steht Ihnen jederzeit für Fragen zur VM-Wiederherstellung zur Verfügung. Manueller Wiederherstellungsprozess nach einem CrowdStrike-Update Nach dem Fehler im CrowdStrike Falcon-Update variierten die Wiederherstellungsmethoden abhängig von der Schwere des Problems und dem Systemzugriff. Online-Quellen beschreiben zwei Hauptansätze: Booten in den abgesicherten Modus oder die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) für Systeme mit kontinuierlichem Neustart und Trennen der Festplatte von einem virtuellen Server (für fortgeschrittene Benutzer).Wichtig ist jedoch die Sorgfaltspflicht. Wenden Sie sich zur Überprüfung des geeigneten Wiederherstellungsverfahrens für Ihre spezifische Umgebung immer an den CrowdStrike-Support, um eine erfolgreiche und sichere Wiederherstellung zu gewährleisten: Booten in den abgesicherten Modus oder die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE): Diese Methode wurde von CrowdStrike für Situationen empfohlen, in denen das System kontinuierlich in einer Schleife neu gestartet wurde (Blue Screen of Death, BSOD). So funktioniert es: Starten Sie im abgesicherten Modus: Dies kann je nach Systemkonfiguration auf verschiedene Weise erreicht werden. Ein gängiger Ansatz besteht darin, während des Systemstarts wiederholt die Taste F8 zu drücken. ODER Starten Sie in WinRE: Wenn der abgesicherte Modus nicht zugänglich ist, können Sie versuchen, in die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) zu booten. Dazu benötigen Sie möglicherweise ein bootfähiges USB-Laufwerk oder Wiederherstellungsmedien, die von Ihrem Systemhersteller bereitgestellt werden. Navigieren Sie zum Zielverzeichnis: Suchen Sie im abgesicherten Modus oder in der WinRE den Ordner, der die problematischen CrowdStrike-Dateien enthält. Der spezifische Pfad kann variieren, ist aber normalerweise etwas wie C:WindowsSystem32driversCrowdStrike. Löschen Sie die fehlerhafte Datei: Suchen Sie nach einer Datei mit dem Namen „C-00000291*.sys“ (das Sternchen steht für beliebige Platzhalterzeichen) und löschen Sie sie. Normal neu starten: Starten Sie Ihr System nach dem Löschen der Datei normal neu. Wenn das Problem behoben ist, sollte das System erfolgreich booten. Trennen der Festplatte von einem virtuellen Server (Fortgeschrittene Benutzer): Diese Option eignet sich für virtualisierte Umgebungen, in denen das betroffene System auf einer virtuellen Maschine (VM) ausgeführt wird. Beachten Sie, dass diese Methode technisches Fachwissen erfordert und nur von erfahrenen Benutzern durchgeführt werden sollte. Hier eine vereinfachte Übersicht: Festplatte trennen: Trennen Sie das virtuelle Festplattenvolume vom betroffenen virtuellen
Cleanroom Recovery – Ein sicherer Hafen im Sturm der Cyberangriffe

Wiederherstellung in einem Reinraum: Ein sicherer Hafen im Sturm der Cyberangriffe Cyberangriffe sind in der heutigen digitalen Landschaft eine ständige Bedrohung. Von Ransomware, die Ihre Daten verschlüsselt, bis hin zu Malware, die sensible Informationen stiehlt – diese Angriffe können Ihre Geschäftstätigkeiten lahmlegen und Sie teuer zu stehen kommen. Aber es gibt ein mächtiges Werkzeug, um diese Risiken zu mindern: die Wiederherstellung in einem Reinraumsystem. Was ist Cleanroom Recovery? Stellen Sie sich eine isolierte, sterile Umgebung vor – einen digitalen Reinraum – logisch von Ihrem Produktionsnetzwerk getrennt. Hier kommt die Reinraum-Wiederherstellung ins Spiel. Sie stellt eine Umgebung bereit, um Ihre gesicherten Daten und Systeme wiederherzustellen und zu prüfen, dass sie frei von Malware oder verbleibenden Spuren des Cyberangriffs sind. Warum ist Cleanroom Recovery wichtig? Traditionell war die Wiederherstellung aus Backups nach einem Cyberangriff ein Sprung ins Ungewisse, verbunden mit der Hoffnung, dass die Backups selbst nicht kompromittiert waren. Es bestand immer das Risiko, Malware erneut in die Produktionsumgebung einzuführen. Die Reinraum-Wiederherstellung beseitigt dieses Risiko. Vorteile der Cleanroom Recovery: Sichere Wiederherstellung: Durch die Isolierung der wiederhergestellten Systeme können diese gründlich auf schädlichen Code gescannt werden, bevor sie wieder integriert werden. Dies gewährleistet eine saubere und sichere Wiederherstellung und minimiert das Risiko weiterer Störungen. Schnellere Wiederherstellungszeiten: Reinraumumgebungen können vorkonfiguriert werden, was zu einem schnelleren Wiederherstellungsprozess im Vergleich zu herkömmlichen Methoden führt. Dies bedeutet weniger Ausfallzeiten und eine schnellere Rückkehr zur Normalität. Verbesserte Sicherheitslage: Der Reinraum bietet eine Plattform für forensische Analysen. Durch die Untersuchung des Angriffs in der isolierten Umgebung können Sie die Methoden des Angreifers verstehen und Schwachstellen in Ihrem System identifizieren. Diese wertvollen Erkenntnisse können genutzt werden, um Abwehrmaßnahmen zu stärken und zukünftige Angriffe zu verhindern. Reduzierte Geschäftsauswirkungen: Durch die Minimierung der Ausfallzeiten und die Sicherstellung einer sauberen Wiederherstellung helfen Reinraumsysteme, die Geschäftskontinuität aufrechtzuerhalten und die finanziellen Auswirkungen eines Cyberangriffs zu reduzieren. Investition in Resilienz Die Reinraum-Wiederherstellung dient nicht nur der Wiederherstellung nach einem Angriff, sondern auch dem Aufbau von Resilienz. Wenn Sie diese in Ihre Cybersecurity-Strategie einbeziehen, demonstrieren Sie einen proaktiven Ansatz zum Datenschutz. So verbessern Sie nicht nur die Sicherheitslage Ihrer Organisation, sondern stärkt auch das Vertrauen des Managements und Ihrer Kunden. In der heutigen Bedrohungslandschaft ist ein robuster Cyber-Wiederherstellungsplan nicht mehr optional. Die Reinraum-Wiederherstellung bietet eine sichere und effiziente Möglichkeit, Ihr Unternehmen nach einem Cyberangriff wieder auf Kurs zu bringen. Indem Sie einen sicheren Hafen für Ihre Daten schaffen, können Sie den Sturm überstehen und gestärkt daraus hervorgehen. Sprechen Sie mit dem Cristie Data-Team, um mehr über die Reinraum-Wiederherstellung mit unserer eigenen Systemwiederherstellungssoftware oder den Fähigkeiten unserer Technologiepartner zu erfahren.
Warum Datensouveränität für Deutschlands digitale Zukunft wichtig ist

Warum Datensouveränität für Deutschlands digitale Zukunft wichtig ist Diesen Monat trafen wir uns mit Christof Gedig, CTO bei Cristie, um zu fragen, warum der souveräne Cloud ein aktuelles Top-Thema ist und was das für Unternehmen in Deutschland bedeutet. F: Was ist eine souveräne Cloud und warum ist sie wichtig für die Datenschutzstrategie? A: Datensouveränität bezieht sich auf das Recht einer Nation, zu bestimmen, wie Daten, die innerhalb ihrer Grenzen erzeugt werden, gesammelt, genutzt und gespeichert werden. Im Kontext der EU bedeutet dies, sicherzustellen, dass Europäer die Kontrolle über ihre Daten haben und dass diese nicht ausländischen Gesetzen oder Praktiken unterliegen, die möglicherweise nicht mit europäischen Werten wie Datenschutz und Sicherheit übereinstimmen. Unternehmen nutzen zunehmend die Cloud zur Datenspeicherung, und souveräne Clouds, die sicherstellen, dass alle gehaltenen Daten innerhalb geografischer Grenzen bleiben, können helfen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen. F: Warum ist Datensouveränität für Deutschland so wichtig? A: Deutschland hat eine lange Geschichte der Wertschätzung von Datenschutz, und dies erstreckt sich auf das Konzept der Datensouveränität. In Deutschland bedeutet dies einen starken Fokus darauf, Daten lokal zu halten und strenge Vorschriften einzuhalten. Es gibt mehrere Gründe, warum Datensouveränität in Deutschland so wichtig ist: Datenschutz: Der Schatten der Überwachung durch vergangene Regierungen lastet schwer auf den deutschen Bürgern. Datensouveränität trägt dazu bei, dass persönliche Informationen strengen deutschen Datenschutzgesetzen wie der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) unterliegen. Sicherheitsbedenken: Deutschland ist besorgt über den Zugriff ausländischer Regierungen auf Daten, die von Unternehmen im Land gespeichert werden. Datensouveränität verringert das Risiko, dass Daten der Gerichtsbarkeit ausländischer Gesetze unterliegen, wie dem US CLOUD Act, der es US-Behörden ermöglichen könnte, auf Daten zuzugreifen, die in ausländischen Ländern gespeichert sind. Wirtschaftliche Chancen: Daten sind der Treibstoff der digitalen Wirtschaft. Durch die lokale Speicherung von Daten fördert Deutschland die Entwicklung eigener datengesteuerter Industrien und schützt seine Wettbewerbsfähigkeit. Deutsche Unternehmen erkennen zunehmend den Wert der Datensouveränität. So profitieren sie davon: Einhaltung von Vorschriften: Datensouveränität hilft Unternehmen, die deutschen Datenschutzvorschriften einzuhalten, wodurch hohe Geldstrafen und Reputationsschäden vermieden werden. Kundenvertrauen: Durch die Priorisierung der Datensicherheit können Unternehmen das Vertrauen von datenschutzbewussten Kunden gewinnen. Wettbewerbsvorteil: In einer Welt, in der Datenverletzungen häufig vorkommen, kann das Angebot einer sicheren und souveränen Datenlösung ein Unterscheidungsmerkmal sein. Die deutsche Regierung fördert aktiv Initiativen zur Datensouveränität. Dies umfasst: Finanzierung: Die Regierung investiert in Forschung und Entwicklung sicherer Datenspeicherlösungen. Regulierung: Gesetze wie das BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) ergänzen die DSGVO und stärken die Datenschutzmaßnahmen weiter. Cloud-Lösungen: Der Aufstieg von „souveränen Cloud“-Anbietern richtet sich an Unternehmen, die sichere, in Deutschland basierte Datenspeicherung suchen. F: Wie sieht der Weg für die EU-Datensouveränität aus? A: Datensouveränität bedeutet nicht Isolation; die EU kann weiterhin mit internationalen Partnern zusammenarbeiten und gleichzeitig sicherstellen, dass ihre eigenen Daten sicher und den europäischen Vorschriften unterliegen. Indem die EU die Kontrolle über ihr Daten-Schicksal übernimmt, kann sie eine sicherere, innovativere und wohlhabendere digitale Zukunft aufbauen. Datensouveränität ist nicht ohne Herausforderungen. Das Gleichgewicht zwischen Datensicherheit und dem freien Informationsfluss, der für eine globalisierte Wirtschaft wesentlich ist, kann komplex sein. Für Deutschland überwiegen jedoch die Vorteile der Datensouveränität die Nachteile. Sie stärkt die Bürger, festigt Unternehmen und positioniert Deutschland als führend im sicheren digitalen Zeitalter. F: Wie kann Cristie Data Unternehmen in Deutschland helfen, die nach souveränen Cloud-Lösungen suchen? A: Wir bieten viele cloudbasierte Datenschutzlösungen in Zusammenarbeit mit unseren Technologiepartnern an und können den Souveränitätsstatus jeder Implementierung überprüfen, um sicherzustellen, dass die Anforderungen und Erwartungen der Kunden erfüllt werden. Darüber hinaus bieten wir unsere eigenen Datenschutzdienste an, die hier in Deutschland in unseren klimaneutralen Windpark-Rechenzentren gehostet werden. Kunden können sich an das Cristie Data-Team wenden, um ihre Anforderungen an die Datensouveränität zu besprechen. Wir können eine passende Lösung empfehlen oder eine maßgeschneiderte Implementierung durch das Cristie READY-Programm erstellen, um sowohl den Anforderungen an die Datensouveränität als auch dem Datenschutz gerecht zu werden.
