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Lexikon · Backup-Speicher
Kurz erklärt
ReFS (Resilient File System) ist ein Dateisystem von Microsoft für Windows Server, gebaut für große Datenmengen und Datenintegrität. Für Backups ist vor allem Block Cloning wichtig: Kopien entstehen als Verweis auf vorhandene Datenblöcke statt als physische Kopie.
35 PB
Maximale Datei- und Volumegröße
NTFS endet bei 256 TB.
64 KB
Clustergröße für Veeam
Empfehlung von Veeam für große Datenmengen.
0
Eingebaute Unveränderbarkeit
Admins können Backups löschen.
ReFS steht für Resilient File System. Microsoft hat es für Windows Server entwickelt, um große Datenbestände zu verwalten und Beschädigungen zuverlässig zu erkennen: Prüfsummen sichern die Metadaten und auf Wunsch auch die Dateien selbst.
Zusammen mit Storage Spaces repariert ReFS erkannte Fehler im laufenden Betrieb aus einer zweiten Kopie. Microsoft unterstützt ReFS ausdrücklich auch als Backup-Ziel – deshalb ist es das bevorzugte Dateisystem für Veeam-Repositories auf Windows.
Liest alle Daten und schreibt sie physisch neu. Das kostet Zeit, I/O und Speicherplatz.
Verweist nur auf vorhandene Datenblöcke. Die Kopie ist in Sekunden fertig und belegt kaum zusätzlichen Platz.
Veeam nutzt Block Cloning als Fast Clone: Synthetische Vollsicherungen und Zusammenführungen laufen deutlich schneller, weil identische Blöcke nur einmal gespeichert werden. Voraussetzung: Windows Server 2016 oder neuer, Quell- und Zieldateien auf demselben ReFS-Volume.
Faustregel: ReFS für Backup-Repositories und große Datenbestände, NTFS für System- und Allzweck-Laufwerke.
Formatieren Sie das Volume mit 64 KB Clustergröße – Veeam empfiehlt das für große Datenmengen, und nachträglich lässt sich die Größe nicht ändern. Fast Clone und die Windows-Datendeduplizierung lassen sich nicht zusammen nutzen. Repositories, die noch mit Veeam 9.5 oder älter angelegt wurden, nutzen Fast Clone nicht; hier hilft es, das Repository neu einzubinden.
Wer Administratorrechte auf dem Windows-Server hat, kann Backup-Dateien auf ReFS löschen oder verschlüsseln – genau darauf zielen Ransomware-Angriffe. Auch die Unveränderbarkeit für SMB-Repositories in Veeam 13 greift nur, wenn das Speichersystem dahinter WORM durchsetzt; ein normaler Windows-Server mit ReFS tut das nicht. Mehr dazu unter Immutable Backup und Air Gap.
So unterstützt Cristie
Schützt Veeam-Repositories auf Windows per Anwendungs-Fingerprinting vor unautorisierten Schreib- und Löschzugriffen – auch wenn Angreifer schon im Netz sind. Zu Blocky for Veeam®
LTO mit WORM-Medien als zusätzliche, physisch getrennte Ebene. Zu den Bandlösungen
Mit Blocky2S3 entwickelt Cristie Data eine Lösung, die ein ReFS-basiertes Veeam-Repository unveränderbar macht – auch gegenüber Administratoren mit vollen Rechten. Interesse? Sprechen Sie uns an.
Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihre Backups einen Angriff mit Administratorrechten überstehen – und wie Sie die Lücke schließen.
ReFS (Resilient File System) ist ein Dateisystem von Microsoft für Windows Server. Es erkennt Beschädigungen über Prüfsummen, unterstützt sehr große Volumes und beschleunigt Kopien per Block Cloning.
Für Backup-Repositories ja: Dank Block Cloning nutzt Veeam Fast Clone, synthetische Vollsicherungen laufen schneller und brauchen weniger Platz. Für System- und Bootlaufwerke bleibt NTFS die richtige Wahl.
Veeam empfiehlt 64 KB. Die Clustergröße wird beim Formatieren festgelegt und lässt sich danach nicht mehr ändern.
Nein. Wer Administratorrechte hat, kann Dateien auf ReFS löschen. Für unveränderbare Backups braucht es WORM-Speicher, eine Offline-Kopie auf Band oder eine Schutzlösung für das Repository. Mehr dazu unter Immutable Backup.
Verwandte Begriffe: Immutable Backup · Air Gap · Backup-Arten · Deduplizierung
Quellen: Microsoft: Übersicht über ReFS · Microsoft: Blockklonen auf ReFS · Veeam: Fast Clone · Veeam: Immutability for SMB Repositories
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