Anwenderbericht: Wie die ReiseBank mit Cristie und PoINT ihre TCO senkt

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Banken und Versicherungen verarbeiten täglich große Datenmengen in unzähligen Transaktionen. So auch bei der ReiseBank AG – Deutschlands Marktführer im Geschäft mit Reisezahlungsmitteln. Neben sogenannten Hot Data (Daten, mit denen aktiv gearbeitet wird) fallen bei einem Unternehmen wie der ReiseBank viele Cold (inaktive) Daten an. Diese müssen gesetzeskonform gesichert, aber bei Bedarf auch schnell wieder verfügbar sein.
Dipl.-Ing. Jörg-Peter Levin ist Key Account Manager & Manager Operations bei der Cristie Data GmbH: „Große Mengen an inaktiven Daten belegen immer mehr Speicherplatz auf den Netzlaufwerken der ReiseBank AG. Das ist nicht nur ein großer Kostenfaktor. Es führt auch zu erheblichen Verzögerungen bei Sicherungen oder im Falle einer Notfallwiederherstellung. Wertvolle Zeit für ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell hauptsächlich auf Echtzeittransaktionen basiert.“
Das Finanzinstitut suchte nach einer Lösung für die automatisierte Archivierung von Daten, auf die nicht mehr oder nur selten zugegriffen werden muss. Es sollte vorzugsweise eine softwarebasierte Lösung sein. „Unsere langjährige Erfahrung mit zahlreichen Banken und Versicherungen hat uns geholfen, hier schnell die passende Lösung zu empfehlen“, betont Cristie-Geschäftsführer Volker Wester.
Der Auslagerungsprozess und damit die Entlastung des Primärspeichers soll regelbasiert im Hintergrund ablaufen. Der Zugriff auf archivierte Daten sollte für die Benutzer weiterhin transparent sein, ohne die gewohnten Arbeitsabläufe zu verändern. „Uns war schnell klar, dass hier nur wenige Anbieter in Frage kommen. Die Wahl fiel schnell auf den PoINT Storage Manager“, erklärt Jörg-Peter Levin. Die Data & Storage Management Lösung der PoINT Software & Systems GmbH aus Siegen eignet sich besonders für die Migration und Archivierung großer Mengen unstrukturierter Daten auf Sekundär- oder Archivspeicher in mehrstufigen Speicherarchitekturen.
Nach der Testphase entschied man sich für eine zweistufige Speicherarchitektur. Die Fachabteilungen greifen weiterhin über die üblichen Anwendungen auf ihre Daten zu. Beim PoINT Storage Manager verbleiben die Verzeichniseinträge auf dem primären Speichersystem. Die Dateiinhalte wandern in den Archivspeicher. Bei diesem Verfahren bleibt die ursprüngliche Dateisystemstruktur vollständig erhalten. Beim Zugriff auf eine Datei wird diese automatisch aus dem Archivspeicher gelesen und an die Anwendung übertragen.
Die Verlagerung der Dateiinhalte in den Archivspeicher entlastet Speicherverbund und Primärspeicher. Hans Hohenwarter, Teamleiter Systembetrieb bei der ReiseBank AG, ist erleichtert: „Wir sehen jetzt insbesondere dem Wachstum des Datenvolumens entspannt entgegen. Mit der neuen Architektur und dem PoINT Storage Manager sind wir gut aufgestellt. Außerdem können wir den steigenden Kosten, z. B. für schnelle Speichermedien, effektiv entgegenwirken.“
Ein weiterer Vorteil der neuen Architektur ist die deutliche Verkürzung der Sicherungs- und Wiederherstellungszeiten. Die schnelle Wiederherstellung strategisch wichtiger Daten ist für Dienstleister wie die ReiseBank AG geschäftskritisch. Zudem könnten vorhandene Ressourcen weiter genutzt werden. Der Storage Manager unterstützt Speichermedien unabhängig vom Hersteller.
Aufgrund der flexiblen Konfiguration und einfachen Erweiterungsmöglichkeiten haben die Cristie Data GmbH und die ReiseBank AG mit dem PoINT Storage Manager eine langfristige Lösung für Storage und Datenmanagement gefunden.

Vorteile der Lösung auf einen Blick:

Sofortige Entlastung des teuren Primärspeichers bei unveränderter Dateisystemstruktur. Schnellere Zugriffs- und Verarbeitungszeiten bei gleichzeitiger Reduzierung der benötigten Bandbreite im Speichernetzwerk
Drastische Reduzierung der Sicherungs- und Wiederherstellungszeiten
Effizientes File Lifecycle Management